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London, London

Hellas, ihr Lieben!

Jen is back! Naja, eigentlich bin ich ja schon länger zurück, allerdings war ich bis gestern noch mit einer Hauptseminararbeit über das chinesische Grußverhalten im Vergleich zum Westlichen beschäftigt, sodass ich noch keinen Blogeintrag verfassen konnte. Außerdem fehlen mir noch massenhaft Bilder von unserem London-Trip, die eine gute Freundin mit ihrer DSLR geschossen hat, weil der Rest einfach viel zu faul war Bilder zu schießen. *hust* – Aber noch länger will ich euch nicht warten lassen, daher habe ich beschlossen erst zu bloggen und dann evt. im Nachhinein die Bilder hinzuzufügen, je nachdem wie die Bilder ausschauen.

Abgeflogen sind wir gegen 6 Uhr in der Früh vom Flughafen Frankfurt-Hahn, der einfach mal sowas nicht von in der Nähe von Frankfurt liegt, sondern Richtung Koblenz, sodass wir erstmal eine 1,5h Autofahrt hinter uns bringen mussten, ehe wir Richtung London abdüsen konnten. Unglaublich müde, da wir alle vor Vorfreude nicht schlafen konnten, wollten wir auf den schnellsten Weg in unser gebuchtes Zimmer, das wir allerdings erst ab 14 Uhr beziehen durften *hmpf!* Also hieß es unser Gepäck im Locker Room des Hostels zu verstauen und die Zeit vertrödeln zu gehen. Erstes Ziel Camden Town, was echt einen bleibenen Eindruck bei mir hinterlassen hatte, denn mit so einem riesen Markt hab ich nicht in London gerechnet.

Die Gegend gefiel mir echt gut, denn sie war belebt und sehr bunt. Die Läden waren auch sehr künstlerisch gestaltet und man konnte handeln *muahahaha*, wenn auch net so gut und presigünstig wie in China. 😉 Da wir aber am ersten Tag einfach viel zu müde waren, haben wir mehr Window-Shopping betrieben, als wirklich was zu kaufen. Also beschlossen wir an einem anderen Tag wieder zu kehren.

Einen Besuch im nahen Bubble-Tea Laden mussten wir aber dennoch abstatten, vorallem wenn man 2 Getränke für nur £3.20 bekam. ♥ Trinke übrigens am liebsten den ganz klassischen Milktea mit Tapioca Perlen. Wie schauts bei euch aus?

Total hungrig aßen wir zu Abend dann im Garfunkel traditionell englisches Essen…unseren Geschmack hat es aber nicht wirklich getroffen *lol* Die Jungs hatten übrigens Fish&Chips, ich begnügte mich mit Hühnchen nach britischer Art und meine Freundin wählte ein Gericht namens Cottage Pie, was ne Mischung aus Hack, Kartoffelpüree und gravy war.

Am nächsten Tag stand neben Madame Tussaud, dem Covent Garden und dem Leicester Square Chinatown auf dem Plan, auf welches wir uns riiiiiiiiiesig gefreut haben. Aber zuerst stärkten wir uns mit dem berühmt berüchtigten Fry Up, dem English Breakfast. Ich muss sagen, uns allen hat es supi geschmeckt, aber jeden Tag könnte ich dieses mächtige Essen nicht verschlingen.

Madame Tussaud war sehr teuer für knapp £30 pro Kopf. Glücklicherweise hatten wir aber zu Beginn beim Erwerb der Tickets für den Shuttlebus von Stansted bis London, so Gutscheine bekommen, wo man 2 Tickets für den regulären Preis bekam. Auf jeden Fall hat sich dieser Besuch sehr gelohnt. Neben den bekannten Wachsfiguren, gab es noch eine kleine Horrorattraktion, einer kleinen Fahrt, die uns die Geschichte Londons näher bringen sollte, noch eine 4D Vorstellung über Superhelden. Der Bereich der Superhelden war zwar klein, bot aber tolle Szenen für Fotos. *hahaha*

Leider kann ich euch nur eine Auswahl an Fotos zeigen, da es einfach viel viel viiiiiiel zu viele Bilder vom Besuch bei Madame Tussaud gibt. Mein Liebstes Bild ist aber eines von uns allen mit Cpt. Jack Sparrow.

Covent Garden war mit seinen vielen kleinen Boutiquen und Cafés ♥  schon recht schick. Das Ambiente mit den vielen Märkten gefiel mir auch sehr, allerdings fand ich die Gegend zum Shoppen nicht sonderlich geeignet. I-wie haben wir verpeilt von der Gegend Fotos zu machen, sry. ^^;; Allerdings konnte ich hier meinen ersten Frozen Yoghurt ever probieren für knapp £6. Aber es hat sehr gemundet, auch wenn der Preis echt hoch war für so ein kleines Dessert war…


Leicester Square war nicht wirklich was besonderes….why? Es war ’ne einzige Baustelle. Daher gab es hier weder was zu besichtigen noch zu berichten XD. Generell war London iwie komplett ne Baustelle. Es gab kaum einen Ort, den wir besucht haben, der nicht iwie wegen einer Baustelle abgeschirmt wurde =(. Also ging es schleunigst weiter zu Chinatown.

Schon von weitem konnte man das chinesische Viertel riechen. *lol* Angekommen fühlte man sich echt in’ner anderen Welt *übertreib* Endlich konnte ich seit langem wieder gute Dan Tarts und Nai Wong Baos mampfen. Hach ich liebe chinesische Bäckereien. Auch gutes DimSum verschwand super schnell in unserem Bauch, sodass wir es nicht mehr fotografisch festhalten konnten. 😉 Unser Besuch in Chinatown war recht kurz, da es unserer Meinung nach viel zu klein ausfiel, weshalb wir nach nicht allzulanger Zeit weiter zum Picadilly Circus weitertigerten. Auch hier blieben wir nicht lang. Der Grund? Eine spannende, doch seeeeeeeeeehr stressige Suche nach dem verlorenden Samsung Galaxy SII von Monsieur. Aufgrund der Tatsache, dass er sich nicht mehr daran erinnern konnte, wann er es zuletzt gesehen hatte, außer dass er es nach Madame Tussaud noch hatte, wurde unsere Suche sehr erschwert und in die Länge gezogen. Abends waren wir also damit beschäftigt dieses Handy zu suchen. Nach guten 2-3h haben wir es tatsächlich erfolgreich in der Männertoilette eines chinesischen Restaurants gefunden, wo wir uns Dim Sum gegönnt hatten. Mein Freund hatte verdammt viel Glück! Total fertig spachteten wir zu Abend Okonomiyaki im Abeno Too. Total yummy und faszinierend, denn für viele von uns war’s das erste Mal. Alles wurde uns direkt vor der Nase auf der Platte zubereitet *_*

Auch der dritte Tag war ein reiner Sight-Seeing Tag, angefangen mit dem Spektakel um die Changing Guards am Buckingham Palace. Der Platz war komplett aufgelaufen, sodass wir kaum was sehen konnten.

Total enttäuscht zogen wir weiter Richtung Westminster Abbey, Big Ben und dem London Eye. Richtig besucht hatten wir nichts von alledem, weil uns die Warteschlangen zu sehr abgeschreckt haben. Also haben wir quasi nur Fotos außerhalb dieser Sehenswürdigkeiten gemacht. Hier wieder nur ne kleine Auswahl an Fotos, da es sonst den Rahmen dieses Eintrags sprengen würde @_@

Versuch ein romantisches Kussbild festzuhalten….fail! XDDD Meine Freundin und ihr Freund mussten sich beim fotografieren total besicken, weil Monsieur mich so grob angefasst hatte und es sowas von nicht romantisch ‚rüberkommt! hahahahaDa wir relativ früh mit allem durch waren, beschlossen wir uns noch ins London Dungeon zu gehen, bzw. die Jungs, da wir Mädels letzten Endes doch zu große Angst davor hatten. Ich habs kaum ’ne Minute in diesen düsteren Gängen ausgehalten, sodass ich noch vor der Kasse die Flucht ergriffen hatte. *too chicken*

Im Nachhinein erzählten uns die Jungs, dass es darin zwar zappenduster war, allerdings nicht wirklich was zu befürchten gab. Mist! Denn eigentlich interessiere ich mich total für diese dunklen Geschichten rund um Jack the Ripper, Haunted places and so on. Da wir abends nicht wieder westliches Essen mampfen wollte, da es uns das Geld nicht wert war, aßen wir Kantonesisch in Chinatown. Keine Fotos, da es uns zu peinlich war in so’nem noblen Restaurant Fotos zu schießen.

Die letzten zwei Tage haben wir mit reinstem Shoppen auf der Oxford Street und wieder Camden Town verbracht. Meine Beute fiel mmh…nicht so groß aus, da ich gegen Ende auch nicht mehr sonderlich viel Geld hatte, und damit stand ich auch nicht alleine da XDDD.  Meinen Haul werde ich euch denk ich erst im nächsten Post zeigen. Abends gabs wieder asiatisch. Nachdem Japanisch und Chinesisch schon auf dem Plan waren, gabs heute mal was Vietnamesisches. =3 (Koreanisch, Thailändisch und vorallem Indisch hatten wir leider nicht mehr geschafft, dafür hätten wir erstens mehr Tage und zweitens mehr Geld gebraucht.)

Fazit unserer Londonreise:

Es war schön London einmal gesehen zu haben, aber mich würde ein zweites Mal nicht sonderlich reizen, denn es war viel zu anstrengend und zu teuer, sodass man den Kurztripp nicht wirklich genießen konnte. Durch den Wechselkurz allein hab ich schon so um die 50€, wenn nicht sogar mehr, Verlust gemacht T_T. Die U-Bahnfahrten haben uns auch total kaputt gemacht, vorallem dieser Wechsel zwischen warm und kalt, dem Monsieur zum Opfer fiel, sodass er davon sogar leichtes Fieber bekam, woraufhin das Nachtleben in den Bach fiel. Da ich kein großer Fashionfreund bin und mich eher für Kosmetik interessiere, hab ich natürlich alle Drogeriemärkte geplündert, die ich auf den Weg fand und wurde jedes Mal enttäuscht, das die meisten Sachen die ich von Sleek haben wollte ausverkauft waren oder schon angegrabbelt wurden. Erst beim 3 Superdrug konnte ich endlich mal neu verpackte Sleek-Paletten einpacken. Rose Gold blieb mir bis zum Ende verwehrt. *hoil* Wenigstens konnte ich allerdings relativ billig Revlon Sachen mitnehmen, da auch hier dieses tolle Angebot „3 Produkte kaufen, nur 2 bezahlen“ vorherrschte. Sollte Deutschland sich mal ’ne Scheibe abschneiden. Außerdem hatte ich mich total auf Duty Free gefreut, aber da wir einfach zu den be***** Zeiten geflogen sind, waren die Duty Free Shops einfach immer schon zu oder wir waren so im Stress, dass wir einfach nicht zum Einkauf kamen *grr*. Man dabei wollte ich mir doch n neues Parfüm kaufen!

Soviel zu meinem Trip! Hoffe ihr habt euch von diesem Monsterblog nicht allzu erschlagen gefühlt. ^^;; Und wenn doch, dann tut’s mir Leid. ._.;

An dieser Stelle noch mal den größten Dank an meinen Schatz, der mir diese Reise geschenkt hatte. Ich hab dich super lieb! ♥

P.S: In letzter Zeit kam ich sehr oft in Berührung mit DSLRs und Bridge-Cams, sodass die Lust Fotos mit meiner Digicam zu schießen von mal zu mal mehr verfliegt, vorallem in London hab ich es sehr krass bemerkt. *sigh* Steh daher vor der Entscheidung, ob ich mir was Besseres zulegen sollte. Was meint ihr?